Sehenswertes in Dresden mmmmmmmm

Eines der schönsten und berühmtesten Bauwerke der Stadt ist der Zwinger. Mit ihm schuf Matthäus Daniel Pöppelmann von 1709 bis 1732 ein Meisterwerk barocker Baukunst. Der plastische Schmuck und viele Gartenskulpturen stammen von Baltasar Permoser. Als Mittelpunkt im Süden prangt das Kronentor mit offener geschwungener Kuppel, die von vier Adlern und der polnischen Königskrone geziert wird.

Unweit des Zwingers steht die weltberühmte Semperoper. Dieser Bau ist bereits das zweite Sempersche Hoftheater in Dresden; der 1838 bis 1841 errichtete Vorgänger war 1869 abgebrannt. Auf dem Platz davor das bronzene Reiterstandbild (1899) König Johanns.

Gegenüber ragt neben dem Residenzschloß die schlanke katholische Hofkirche auf. Diese mit ihrem 85 Meter hohen Turm größte Kirche Sachsen entstand von 1739 bis 1755 als spätbarocke Basilika. Bemerkenswert von der Ausstattung sind die Kanzel von Permoser, die Silbermann-Orgel, Gemälde des Hauptaltars und der Seitenaltäre von Raphael Mengs sowie ein silbernes, 4.20 Meter hohes Kruzifix. Unweit der Hofkirche beginnt die Brühlsche Terrasse, einst ein Teil der im 16.Jh. angelegten Befestigung der Altstadt .Man erreicht sie über eine Treppe, von Sphinxen flankiert; anschließend das Gebäude der Akademie der Künste (1890).

Sammlungen von Weltruf, darunter die Gemäldegalerie Neue Meister, zeigt das Albertinum, das von 1559 bis 1563 als Zeughaus erbaut und nach der Beschädigung 1945 als Museums- und Ausstellungsgebäude wiederhergestellt wurde. An der Nordostecke der Terrasse befindet sich das älteste Denkmal Dresdens, das Moritzmonument von 1553. Es zeigt die Übergabe des Kurschwertes vom sterbenden Kurfürst Moritz (1521-1553) an seinen Bruder August (1526-1586). Vom Moritzmonument gelangt man in Richtung Nordwesten zum Neumarkt, vorbei am Wiederaufbau der Frauenkirche. Rechts zweigt die Auguststraße ab, wo der berühmte Fürstenzug, der die sächsischen Herrscher in einem Reiterzug zeigt, einen 102 Meter langen Porzellan-Fries schmückt. Am Neumarkt das Johanneum, von 1586 bis 1591 von Paul Buchner als Stallhof erbaut, heute Verkehrsmuseum. Sehenswert sind an der Rückseite des Gebäudes die Stallhofarkaden.


Den Platz vor der Schauseite ziert der Friedensbrunnen. Unweit davon liegt der Altmarkt mit der Kreuzkirche (1764-1792), der älteste Kirche Dresdens innerhalb der Stadtmauern .Der 252 Meter hohe Fernsehturm auf der Neustädter Seite bietet einen herrlichen Blick ins Elbtal und zum Schloss Pillnitz