Sehenswertes in Moritzburg mmmmmmmm

Augustzimmer im Schloss Moritzburg mit Gemälden "August der Starke"

Der Friedewald war ein günstiges Gelände für die Jagdleidenschaft des sächsischen Adels. Bereits im 16. Jahrhundert ließ Kurfürst Moritz ein "Kurfürstliches Haus" bauen. Das Schloss entstand von 1723 bis 1736 unter August dem Starken und ist ein begehrtes Reiseziel. Das Schloss ist ein Barockmuseum, das in vielen Räumen eine Vorstellung vom Prunk und Lebensstil der sächsischen Kurfürsten vermittelt. Im ehemaligen Zeughaus befindet sich ein exquisites Restaurant, in dem man fürstlich speisen kann.

Sehenswert sind die geräumigen Eingangshalle mit Kreuzgratgewölben, in der sich einige Galakutschen befinden, ein Raum, dessen Einrichtung mittels exotischer Vogelfedern hergestellt wurde, der Speisesaal (das Gegenstück zur Schloßkapelle) mit einer kostbaren Geweihsammlung sowie der Monströsensaal mit außergewöhnlichen Geweihformen. Die Sammlungen umfassen Ledertapeten, barocke Möbel, ostasiatische und europäische Lackmöbel, ostasiatisches und Meißner Porzellan sowie Gemälde v. Lucas Cranach d. J. und Louis de Silvestre.

Im Erdgeschoß ist eine Käthe-Kollwitz- Gedenkstätte eingerichtet. Die 1867 geborene Malerin und Graphikerin war 1945 in einem Haus am Schloßteich gestorben.
Der nördlich an die Schloßterrasse anschließende Barockgarten ist von 2 Pavillons gefaßt. Das Hellhaus nordöstlich des Schlosses steht an einem zentralen, erhöhten Punkt des Schneisensystems des Jagdgebietes und ist ein schlichter Barockbau aus der Zeit um 1770.

Das 3 km östlich liegende, 1769-82 von J. D. Schade und J. G. Hauptmann errichtete Fasanerieschlößchen zeigt heute eine vogelkundliche Ausstellung des Museums für Tierkunde Dresden.
Zwischen Schloß und Fasanerieschlößchen liegt die Churfürstliche Waldschänke, die 1780 erbaut wurde und in der sich heute ein Hotel befindet. In Moritzburg gibt es auch ein Wildgehege und ein Staatliches Hengstdepot. Hengstschauen und das Abfischen der Karpfenteiche sind Publikumsattraktionen.